Maulkörbe gibt es mit der CDU nicht

Von: Irene von Twistern

Als völlig inakzeptabel bezeichnet die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Irene von Twistern, dass an Schulen sich offensichtlich das Gefühl breit mache, man könne keine Kritik ohne persönlichen Nachteil äußern. Dies, so von Twistern, decke sich allerdings auch mit ihrem Eindruck bei verschiedenen Gesprächen in Schulen.  Von Twistern: „ So lange die CDU in dieser Stadt mitregiert, wird es keinen Maulkorb für Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern geben!“ Sie werde unverzüglich das Gespräch mit dem Dezernenten und den Oberschulrätinnen hierzu suchen und auch bei Schulbesuchen noch sehr viel genauer hinhören. „Es ist doch selbstverständlich, dass jeder das Recht hat, seine Meinung angstfrei zu äußern“, so von Twistern, „auch wenn sie nicht immer zum Mainstream passt - und das sanktionsfrei!“

Von Twistern: „ Wir haben uns auf diese Form der Beschulung eingelassen und müssen nun sehen, wie wir das Beste daraus machen, auch mit zu wenig Personal und viel zu wenig Geld. Die Aussage des Schulleiters der Surheider Schule, »Grundsätzlich gelingt die Inklusion« ist hier aber bei weitem nicht genug und käme einer Bankrotterklärung gleich! Ein Schulsystem muss weiterentwickelt und immer wieder verbessert werden, und es muss das Aufzeigen von Stärken und Schwächen zulassen. Das geht aber nicht mit der Schönrederei der ideologisch ewig Eingefrorenen, sondern nur, wenn alle zu Wort kommen, auch die, welche eine kritische Einstellung haben und diese äußern möchten.“