Koalition weist Vorwürfe falscher Schwerpunktbildung entschieden zurück

Koalition weist Vorwürfe falscher Schwerpunktbildung entschieden zurückMehr als nur verärgert zeigt sich die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Irene von Twistern, über die jüngsten Äußerungen der Grünen: „Selbst keinerlei Einsatz zeigen, aber mit Halbwahrheiten und dem Ignorieren der Gegebenheiten an den Schulen haltlose Vorwürfe formulieren, scheint das neue Motto der Grünen in Sache Bildungspolitik zu sein!“

Die Arbeit der Schulen in der Stadt, so von Twistern, leide nicht nur an Fachkräftemangel. „Wäre Frau Dogan auch in nur halb so vielen Schulen gewesen, wie sie immer behauptet, wüsste sie, wo die Schulen der Schuh drückt!“ Durch die notwendigen Sparmaßnahmen der letzten Jahre wurde das Arbeiten in den Schulen auch erschwert durch fehlende Lehr- und Lernmittel, ausreichend Mittel für die inklusive Beschulung, die Sprachförderung, die Ausstattung der Ganztagsschulen und vielem mehr.

Von Twistern: „Hier haben wir in einem ersten Schritt mit dem aktuellen Doppelhaushalt deutlich gegengesteuert! Es wurden für die Schulen 3,2 Mio. Euro alleine für Lehr- und Lernmittel in den Haushalt eingestellt. Für die Sprachförderung 800.000 Euro, für die inklusive Beschulung 1 Mio. Euro und zusätzlich 1 Mio. Euro zur Verstärkung der schulischen Arbeit, bei der die Grundschule für uns im Fokus stand!

“Für die Ausstattungen der Schulen wurden 1,5 Mio. Euro bereitgestellt und zusätzliche hohe Summen, u.a. für die Ganztagsschulen, Dolmetschertätigkeiten an den Schulen und natürlich auch für die Lehrerwerbung.„Wer hier von „falschen Bildungsschwerpunkten“ spricht“, so von Twistern, „hat Schule nicht verstanden!“ „Das polemisiert auf dem Rücken von Lehrkräften und Schülern,“ von Twistern weiter, „ist unangemessen und schädlich!“ Man habe die schwierige Aufgabe, bei nach wie vor zu knappen Ressourcen, die inklusive Schule auf sichere Beine zu stellen. Hierzu werde von der Koalition zusammen mit dem Schulamt zur Zeit alles unternommen, was möglich sei. Irene von Twistern: „Die „Bremerhavener Ideen“, z.B. zur Personalakquise, finden sogar in Fachtagungen auf Bundesebene Beachtung und Anerkennung. Dann können sie so falsch ja nicht sein!“

Dass man aber mit mehr Geld nicht automatisch auch mehr Fachpersonal zaubern könne, wisse auch Frau Dogan sehr genau! Die Lehrerstellen sind nach wie vor durch das Land finanziell abgesichert. Nicht abgerufene Landesgelder darf Bremerhaven für Projekte zur Lehrerausbildung und -Weiterbildung verwenden. Einzig für den Bereich des Personals an Schulen, das nicht direkt unterrichtet, also Erzieher, Sozialpädagogen, Assistenzen, Betreuungskräfte muss die Stadt im Jahr 25 Mio. Euro selbst aufbringen. Irene von Twistern: „In diesem Bereich braucht Bremerhaven dringend finanzielle Hilfe aus Bremen.Die Beschlüsse der Bürgerschaft liegen bei der grünen Finanzsenatorin auf dem Tisch, werden jedoch ignoriert und nicht umgesetzt. Hier taucht Frau Dogan als grüne Landtagsabgeordnete aber ab, statt Rückgrat zu zeigen und sich für Bremerhaven stark zu machen! Die Stärkung dieser Arbeit wäre eine weitere deutliche Schwerpunktbildung in Richtung einer funktionierenden Inklusion!“