CDU verurteilt Zuspitzung durch Klage um Kitaplatz

CDU verurteilt Zuspitzung durch Klage um Kitaplatz

Sehr bedauerlich findet Marina Kargoscha, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, die gerichtliche Auseinandersetzung des Jugendamtes der Stadt mit Eltern um die Suche nach einem geeigneten Kitaplatz.

"So etwas ist überflüssig und Klagewege sind nicht das Mittel unserer Wahl", so Marina Kargoscha. Man erwarte von der Verwaltung als Dienstleister, dass sie als Mittler eintritt und mit Eltern einvernehmliche und für beide Seiten akzeptable Lösungen von Problemen sucht und findet.

Marina Kargoscha: "Politik ist mit Kräften dabei, den momentan entstandenen Engpass in der Versorgung von Krippen- und Kitaplätzen zu beheben. Bis das gelungen ist, bemühen wir uns,allen suchenden Eltern einen Krippen- oder Kitaplatz anzubieten, was bisher ja auch problemlos geklappt hat." Dass hierbei aber auch von Seiten der Eltern unter Umständen Kompromisse akzeptiert werden müssten, sehe das Gesetz ebenso vor, wie den Rechtsanspruch auf einen Platz. Der Gesetzgeber sieht im innerstädtischen Bereich eine Entfernung von 5 km und eine Wegezeit von unter 30 Minuten vom Wohnort entfernt als zumutbar an. "Aber natürlich", so Marina Kargoscha, "sind wir bemüht, den Eltern nach Möglichkeit einen Platz in einer Wunscheinrichtung zu ermöglichen, damit die Unterbringung der Kinder für die Familien so reibungslos wie möglich ablaufen kann."