Abschaffung des Eintrittsgeldes war richtig

Die Abschaffung des Eintrittsgeldes für das Historische Museum war die richtige Entscheidung.So kommentiert der Fraktionsvorsitzende Thorsten Raschen die laufende Diskussion über das strittige Thema. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern im Jahr 2014 betrugen gerade einmal 19.000 Euro. Aus diesem Grund haben SPD und CDU in den Koalitionsvertrag 2015 diese Maßnahme aufgenommen.

Raschen: „Wenn wir schon über Personalkosten reden, dann muss auch die Frage erlaubt sein,warum sich das, im Verhältnis sehr kleine Museum zwei gut bezahlte Direktorenstellen leistet.“ Beispielhaft nennt Raschen den Zoo am Meer, der mit deutlich mehr Personal, hoher Verantwortung für die Tiere und einer vielfachen Besucherzahl mit „nur“ einer Direktorin sehr gute Arbeit leistet.

Weiterhin muss die Frage gestellt werden, ob bei einer durchgängigen Beobachtung der Video-Bilder durch eine Aufsichtsperson beide Ausstellungsetagen zusätzlich von Wachpersonal beobachtet werden muss. Auch die bestehende Sicherheitstechnik wurde kritisiert. Hier ist zu prüfen, welche Verbesserungen mit einer modernisierten Sicherheitstechnik bei der Raumüberwachung erzielt werden können.Für Kritiker der Abschaffung der Eintrittsgelder sollte in Erwägung gezogen werden, eine Spendendose am Ausgang des Museums aufzustellen, damit ein freiwilliger Obolus für das Museum gegeben werden kann. Dann zeigt sich, ob tatsächlich die Besucher bereit sind, das Museum zu unterstützen.