Das Förderprogramm des Bundes für Schiffe mit Flüssiggasbetrieb (LNG) ist ein Schritt in die richtige Richtung

Von: Peter Skusa

Die Koalition aus SPD und CDU hat sich im Juni 2017 in der Stadtverordnetenversammlung mit dem Antrag, "Reduzierung der Umweltbelastungen durch alternative Energieversorgung für Schiffe in Bremerhaven", eindeutig positioniert. Es geht darum, den Ausstoß von Schadstoffen durch Schiffe in die Luft nachhaltig zu reduzieren, und gerade die Luftqualität in unserer Stadt zu verbessern.

Da die Zuständigkeit der Hafenentwicklung Ländersache ist, wurde der Magistrat aufgefordert, mit dem Bremer Senat über Umsetzungsmöglichkeiten zu verhandeln. Für die Bremerhavener CDU ist es dabei wichtig, das gesamte Spektrum der Möglichkeiten, von der Landstromversorgung, über LNG Umrüstung von Schiffen, LNG Betankung, bis zum Einsatz von LNG in Brennstoffzellen, zu betrachten.

Durch das Förderprogramm des Bundes ist der richtige Schritt erfolgt, die Reedereien mit ins Boot zu nehmen, damit sie die bei der Umrüstung auf LNG entstehenden Mehrkosten besser tragen können. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) begrüßt dieses Förderprogramm des Bundes und sieht einen echten Gewinn, Emissionen spürbar zu senken und die Luftqualität an Küsten und Häfen weiter zu verbessern.

Gefördert werden nach dieser Förderrichtlinie:

  1. Die Ausrüstung von Schiffsneubauten mit Antrieben zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb.
  2. Die Umrüstung und der Austausch herkömmlicher Dieselmotoren an Bord bestehender Schiffe für eine Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb.

Für die CDU ist nun der Bremer Senat gefordert, die weiteren notwendigen Schritte in Investitionen und in die notwendige Infrastruktur der Bremer Häfen einzuleiten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne unter der Tel. 0172-5962743 zur Verfügung.