CDU / SPD Koalition gibt „Freie Fahrt“ für die Umsetzung von Entwässerungsmaßnahmen in Wulsdorf

CDU / SPD Koalition  gibt  „Freie Fahrt“ für die Umsetzung von Entwässerungsmaßnahmen  in WulsdorfDringlichkeitsantrag für die Bau- & Umwelt-Ausschuss-Sitzung an 18.01.2018Diese Nachricht sollte die Hausbesitzer im Hilfsfondgebiet erfreuen. Mit einem Dringlichkeitsantrag wird die CDU/SPD- Koalition  schon in der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 18. Januar 2018 die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen für das Hilfsfondgebiet am Wasserwerkswald Wulsdorf  auf den Weg bringen.  Nach dem Willen der Koalitionäre soll es nun nicht nur die zugesagten  Hilfen für individuelle Sanierungsmaßnahmen der betroffenen Immobilienbesitzer geben.  „Wir sind uns einig, dass  nun auch durch eine Entwässerung des gesamten Gebietes  das Grundwasser-Niveau gesenkt werden soll“, erklären Peter Skusa (CDU) und Karlheinz Michen (SPD).

Grundlage für die Maßnahme soll das IDN-Gutachten  aus dem Oktober 2017 sein. Die IDN-Ingenieure hatten in dem Gutachten drei Vorschläge für die Entlastung des Gebietes gemacht.

Im Rahmen einer erneuten Begehung mit Vertretern der Interessengemein-schaft , die kurz vor den Weihnachtstagen stattfand, hatten sich Koalitionsvertreter  noch einmal ein aktuelles Bild vom „Leidensdruck“ der Betroffenen gemacht.  „Hier  muss und soll  jetzt schnell und nachhaltig etwas geschehen“, war die einhellige Meinung der Anwesenden. Mit dem Dringlichkeitsantrag wird nun die Umsetzung der Entwässerungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. 

Unabhängig davon sollen aber auch die Empfehlungen der Gutachter für die individuellen Gebäudesanierungen anlaufen.  Nachdem im Herbst 2016 die Anlieger mit einem Einwohnerantrag das Thema in die Stadtverordnetenversammlung getragen wurde, war ein Hilfsfondgebiet ausgewiesen worden.  Hausbesitzer in diesem Gebiet können auf Antrag bis zu 10.000 € als Zuschuss erhalten. In den letzten Monaten wurden deshalb viele Anlieger  von Gutach-tern besucht um den Grad der Betroffenheit festzustellen. Die Begutachtungen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.  „Jetzt müssen die Handwerker kommen, damit die Menschen im Hilfsfondgebiet wieder zu Ruhe kommen“, stellen Skusa und Michen dazu fest.