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Die internationalen Reeder verlangten nach immer größeren Schiffen. Durch seine Lage im Binnenland sah sich die Meyer-Werft dem nicht mehr gewachsen, die Brückendurchfahrten waren zu eng. Daraufhin baute das Familienunternehmen eine 2.Werft, Firmenumzug 1975. Die alte Werft ist heute Treffpunkt für Kultur, Wirtschaft und Kommunikation. 1995 wurde das Hotel „Alte Werft“ eröffnet, ein Haus auch für stilvolle Feierlichkeiten.

 

Wo es vor über 30 Jahren nach Öl- und Schmierfett roch, duftet heute Kaffee. Wo verschwitzte Männer mit Helm und Sicherheitsschuhen schufteten, bedienen sich Gäste am Frühstücksbuffet. Der Laufkran mit dem riesigen Haken ruht in poppigem Peppermint-Anstrich unter dem Glasdach. Modelle von Meyer-Schiffen dekorieren die Wände. Maschinen beherrschen das Foyer und    Restaurant „Schnürboden“. Hier lebt die Geschichte weiter - eine Mischung aus Moderne und Vergangenheit.

1985 lief dass erste Kreuzfahrtschiff der Werft vom Stapel. Die „Homeric“ war das letzte Kreuzfahrtschiff dieser Größe, das mit einem klassischen Quer-Stapellauf zu Wasser gelassen wurde.

Die folgenden Kreuzfahrtschiffe wurden in dem zur damaligen Zeit weltweit größten überdachten Baudock gebaut, das 1987 in Betrieb genommen wurde.

 

Die Halle misst - nach einer Verlängerung um 100 m in den Jahren 1990/91 - heute 370 m in der Länge, sie ist 101,5 m breit und 60 m hoch. Das Dock in dieser Halle hat eine Länge von 358 m und eine Breite von 39 m.

Exkursion zur Meyer-Werft Papenburg

Die Stadtbezirksverbände Lehe und Leherheide/ Schierholz der CDU hatten eingeladen, und 35 Interessierte fanden sich am 24. Oktober 2009 am Hauptbahnhof ein. Unser Bus „Bremerhaven Unterwegs“ sollte uns nach Papenburg bringen; am Steuer saß zu unser aller Überraschung der Vorsitzende der CDU-Lehe, Herr Thorsten Raschen. Wir starteten um 8.15 Uhr in Richtung Ostfriesland, an Bord eine muntere Gesellschaft.

Nach einer zügigen, aber sehr schönen Fahrt erreichten wir gegen 11.00 Uhr Papenburg. Die Besichtigung der weltberühmten Meyer-Werft ist für Gäste ein absolutes „Muß“. Im neuen Besucherzentrum wurden wir entführt in die Welt der Kreuzfahrtgiganten und erlebten hautnah deren Entstehung.

Die Werftführung begann um 12.30 Uhr auf dem Gelände der „Alten Werft“, mit an Bord eine Stadt- und Werftguide, die uns nun 2 Stunden lang mit Infos, Werftgeschichte,
Schiffstypen und -namen, BRZ (Bruttoraumzahl), Aktuelles etc. vollpumpte.

Die Meyer-Werft wurde 1795 als Holzschiffswerft gegründet. Die Firma befindet sich in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer. In Papenburg gab es bis 1920 etwa 20 Werften - Holzschiffbau -. Nur die Meyer-Werft überlebte bis ins 21. Jahrhundert, unter anderem auch, da das Unternehmen bereits 1872 mit dem Bau von Stahlrumpfschiffen mit          Dampfmaschinenantrieb begann.

Zwischen den beiden Weltkriegen baute die Werft vor allem Fischdampfer, Lotsenschiffe, Feuerschiffe sowie Passagierschiffe für die Küstenfahrt. Nach den Kriegen hat sich die Werft auch auf den Bau von Maschinen spezialisiert, wodurch sie die Nachkriegsjahre überdauern konnte. In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat sich die Meyer-Werft international durch den Bau von Autofähren , Passagierfähren, RoRo-Schiffen, Containerschiffen, Tiertransportern und seit Mitte der 1980er Jahre vor allem durch den Bau von luxuriösen Kreuzfahrtschiffen einen Namen gemacht.

 

Seit 1961 wurden hier auch 47 Gastanker hergestellt, die für den Transport von chemischen und flüssigen, gekühlt oder unter Druck verladenen Gasen vorgesehen sind - darunter auch der größte seiner Art, der Tanker „Donau“ mit 30.000 Kubikmetern Tankvolumen.

Im Jahre 2000 wurde mit dem Bau einer zweiten überdachten Baudockhalle (384 m Länge, 125 m Breite und 75 m Höhe) begonnen. Innerhalb der im Jahre 2002  fertiggestellten zweiten Halle misst das Dock 362 mal 45 m. Anfang Dezember 2007 begannen die Bauarbeiten für die Verlängerung der zweiten Halle um weitere 120 m.

 

Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte am 18. Januar 2008 durch Werft-Chef Bernard Meyer sowie Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, CDU.

Die Werft ist eine der größten und modernsten der Welt und hat etwa 2600 Beschäftigte. Zusammen mit den Beschäftigten in den Zulieferbetrieben ist die Meyer-Werft ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichen Emsland und südlichen Ostfriesland.

 

Die Auftragsbücher sind zur Zeit bis 2012 gut gefüllt.

Im hauseigenen Shop konnten wir Bücher, Bilder und sonstige Erinnerungstücke der Werft erwerben. Nach einer ½-stündigen Kaffeepause traten wir die Heimreise an.
 
Wir bedanken uns bei den Herren Thorsten Raschen und Peter Skusa, die diese unvergessliche Erlebnisreise für uns organisiert hatten.

Ingrid und Klaus Regul

wieder da!

Bettina Hornhues MdB

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