Wilhelmshaven einmal anders

Von: SeniorenUnion

Unter diesem Motto war eine Bus/Schiffsreise geplant, jedoch die Reparatur des Wesertunnels hatte den Zeitplan etwas durcheinandergebracht.Nach über eine Stunde Wartezeit an der Weserfähre wurde es eng, die Fähre in Eckwarderhörne zu erreichen, aber dank der guten Verbindungen hat man auf uns gewartet, und wir kamen mit etwas Verspätung in Wilhelmshaven an.

Ein Teil der Mitreisenden besuchte das Marinemuseum,die anderen brachte der Bus zum Rosarium im Stadtpark. Die Besucher erwarteten eine Vielzahl von Rosen in allen möglichen Farben und Größen, angelegt in speziellen Gärten und Rabatten. Die angenehmen Temperaturen trugen dazu bei, die Blütenpracht zu genießen. Nach dem Mittagessen im Café Bootshaus, das sich in unmittelbarer Nähe des Rosariums befindet, stand eine Stadtrundfahrt auf dem Plan.Ein Stadtführer war organisiert, das Hauptaugenmerk war auf den WeserJadePort gerichtet, für uns sehr interessant.

Durch Zusammenschlüsse von Reedereien werden die Reisen noch mehr unter Druck kommen und die Containerschiffe immer größer. Mitz einer Wassertiefe von 18 m hat Wilhelmshaven natürlich einen sehr großen Vorteil. Bis jetzt fuhren die Containerriesen immer nur zum Teil beladen nach Hamburg, das wird sich in absehbarer Zeit aber sicher nicht mehr rechnen, so daß für Wilhelmshaven gute Chancen bestehen. Die Infrastruktur ist angelegt, Zug- und Autobahnanbindungen sind vorhanden.

Auch sparen sich die Reedereien viel Zeit, wenn Sie den Weiterversand nach Skandinaven und das Baltikum über Wilhelmshaven mit den sogenannten Feederschiffen (Zubringer) durchführen, mittlerweile werden ca 40% der ankommenden Container über diesen Weg abgewickelt.

Aber auch andere Industriezweige wie Lebensmittelvertrieb haben sich inzwischen angesiedelt und man ist zuversichtlich, in nicht allzulanger Zeit eine gute Auslastung des Hafens zu erreichen.Nach dieser Rundfahrt ging es zurück zum Marinemuseum zum Kaffee trinken und dann wurde der Heimweg angetreten, die Südröhre des Tunnels war offen, sodaß wir mit vielen neuen Eindrücken pünktlich wieder in Bremerhaven eintrafen.