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Wenn jemand eine Reise tut..., so beginnt ein Gedicht von Matthias Claudius. Er beschreibt die Reisen des Herrn Urian um die Welt. Herr Urian besucht Länder, zu denen Schiffe aus Bremerhaven fuhren. In dem Museum befindet sich eine große Sammlung von Erinnerungsstücken, die von Seefahrern mitgebracht und z.T. nach vielen Jahren auf einem Dachboden oder im Keller bei Aufräumungsarbeiten gefunden wurden. Die Finder haben oft keine Beziehung dazu und stiften sie dem Museum. Es sind Koffer mit Zubehör, Reiseutensilien, kuriose Mitbringsel etc.

Das erste Ziel des Herrn Urian ist der Nordpol, Polarforscher gab es dort bereit sein dem 18. Jahrhundert, es werden Kleidung und Fotos gezeigt.
Von dort aus geht es nach Grönland, das Gebiet um diese Insel war das Ziel der Hochseeflotte aus Bremerhaven, neben dem Fang von Seefisch wurde auch Walfang betrieben. Das ist in den Exponaten wiederzufinden -  Ölzeug, Fischfanggeräte und ein Scrimshaw. Srimshaws sind geritze Bilder auf Knochen und Zähnen von Walen, die die Besatzung der Schiffe auf den langen Reisen fertigten. Die nächste Station ist Amerika. Bremerhaven war der größte Auswandererhafen Europas, ca 8 Millionen Leute suchten von hier aus ihr Glück in der Neuen Welt. Hier wird eine bemalte Haifischflosse gezeigt, die ein Geschäftsmann anläßlich einer Reise im Jahr 1930 mitbrachte.
Mexiko ist die nächste Station. Dorthin erfolgten viele Handelsreisen, nach Bremerhaven kamen Südfrüchte wie Bananen etc. Ausgestellt ist ein Bild, das aus vielen bunten Schmetterlingsflügeln angefertigt wurde, ebenfalls eine Puppe, die aus dem Besitz von Dr. kube kommt, er hatte diese im Jahr 1988 anläßlich einer Reise für seine Tochter mitgebracht. Von Mexiko ging es nach Asien, viele Europäische Länder besaßen dort Kolonien, daher entstand ein reger Schiffsverkehr mit zahlreichen Waren. Wenn man die heutigen Containerschiffe aus Asien kommend betrachtet, kann man sich kaum vorstellen, wie man die Fahrten mit den damaligen Schiffen überstanden hat. Als Souvenier mitgebracht wurden u.a. Lackbilder aus Japan und Porzellan aus China.
Von dort aus fuhr Herr Urian nach Java und nach Otaheit (das heutige Taiti) Die Walfänger aus Bremerhaven verbracahten dort bis zu 2 Jahren ehe sie wieder nach Hause kamen. Ein großer Teil des Trans wurde dort verkauft. Afrika ist letzte Ziel, ebenfalls mit wichtigen  Handelsplätzen, die von Bremerhaven angefahren wurden. Die gezeigten Exponate sind hier mehr von der Seite der Touristik, Safari - Großwildjagd.

Matthias Claudius schließt das Gedricht mit den Worten:
Und fand es überwall wie hier, fand überall`n Sparren, die Menschen gradeso wie wir, und ebensolche Narren.

 

 

Bettina Hornhues MdB

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