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Schlesien und Riesengebirge

Die achttägige Reise führte in die Umgegend von Breslau bis hin zum Riesengebirge. Nach der langen Anfahrt mit dem Bus - es waren immerhin 760 km bis Breslau - waren alle froh, das Hotel zu erreichen.
Der erste Tag war voll mit Besichtigungen, und begann mit dem Dom, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1000 zurückgehen, der erste Bau war aus Holz, es wurden ständig Erweiterungen vorgenommen, bis er im Jahr 1945 von der Roten Armee schwer beschädigt wurde. Nach dem Wiederaufbau erstrahlt er jetzt wieder im schönsten Glanz. Breslau ist auf 12 Inseln gebaut und wird auch Venedig Polens genannt, früher war es die Perle Schlesiens. Prachtvolle Bürgerhäuser und wunderschöne Bauwerke zieren die Altstadt mit dem herrlichen Markplatz. In der Zeit von 1911 bis 1913 wurde die Jahrhunderthalle als Zentrum der Breslauer Messe gebaut, eine Stahlbetonhalle, die 2006 zum Weltkulturerbe erhoben wurde.
Auf dem Weg nach Krakau liegt der Wallfahrtsort Tschenstochau mit dem Paulinerkloster, dessen Ursprung bis ins 14. Jahrhundert zurück geht. Dort wird seit etwa 600 Jahren das Gnadenbild der "Schwarze Madonna" - dem polnischen Nationalheiligtum - verehrt, tausende von Pligern zieht es jedes Jahr in den Ort. Krakau liegt an der oberen Weichsel im südlichen Polen und hat etwa 760.000 Einwohner und ist der Hauptsitz des nationalen Zentrums für Wissenschaft mit der zweitältesten Universität in Mittleuropa. Krakau ist eine aufstrebende Stadt für Innovationen und wurde im Jahr 2000 Kulturhauptstadt Europas. Zahlreiche Bauten aus Barock, Gotik und der Renaissance sind zu finden, die Altstadt wurde 1978 in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Das Schloß Wawel mit der goldenen Kuppel und das Jüdische Viertel Kazimierz standen weiter auf dem Programm. Früher war hier ein hoher Anteil jüdischer Bürger, heute sind es nur noch ca 150, vor allem ältere.
In Wielicka befindes sich das älteste Salzbergwerk der Welt, seit etwa 1280 wird dort Salz gewonnen. Die Besuchen müssen 800 Stufen nach unten steigen, die zu besichtigenden Stollen befinden sich in ca 130 m Tiefe. Zahlreiche Skulpturen, auch von dem Papst Johannis Paul II aus Salz sind dort zu finden. Die Fahrt nach oben wird dann aber mit einem Drahtkorb durchgeführt. Auch diese Sehenswürdigkeit ist seit 1978 Weltkulturerbe.
Eine Floßfahrt auf dem Dunajec, einem Nebenfluß der Weichsel in den Westkarpaten vervollständigte einen schönen Tag.
Auf dem Weg von Krakau nach Hirschberg am Fuße des Riesengebirges wurden noch Schlösser besucht. Das Riesengebirge - die Heimat von Rübezahl - liegt zwischen Polen und Tschechien, der höchste Berg ist die Schneekoppe mit 1602 m Höhe, sie ist höher als die höchste Erhebung im Schwarzwald. Zu finden sind eiszeitliche Gletscherseen und steile Bergflanken. Der Ursprung für den Namen Riesengebirge ist nicht genau überliefert, eine Version ist das die Schneekoppe als Riesenberg bezeichnet wurde, danach später der Name Riesengebirge. Die Elbe entspringt dort in 1400 m Höhe. Die Stabholzkirche Wang liegt unterhalb der Schneekoppe in Krummhübel und wurde im Jahr 1841 von Friedrich Wilhelm II für 427 Mark gekauft. Sie kommt aus Norwegen und wurde ohne Nägel aus Kiefernholz gebaut. In der 9 m langen, 15,5 m hohen und 7,5 m breiten Kirche befinden sich sehr schöne Schnitzereien.
Auf der Rückfahrt wurde noch das Haus von Gerhard Hauptmann in Agnetendorf besucht, die Villa  ist heute ein Museum.
Den Abschluß der Reise bildete der Besuch von Hirschberg mit einem Stadtrundgang auf dem Marktplatz mt dem Rathaus und zahlreichen Bürgerhäusern, der Stadtkirche und der Gnadenkirche.
Am Sonntag erfolgte die Rückreise bei ca 30° Außentemperatur.

wieder da!

Bettina Hornhues MdB

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