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Flußkreuzfahrt mit der MS Prinzess nach Berlin

Daß eine Flußfahrt auch zum Abenteuer werden kann, erfuhren die Teilnehmer der Senioren Union von Bremerhaven zusammen mit dem Landkreis Cuxhaven im Juni 2016.
Bedingt durch starken Ostwind begann die Reise nicht im Stader Hafen sondern am Stadersand. Der niedrige Wasserstand erforderte weitere Änderungen bei der
Anfahrt der Häfen.
Das erste Ziel war Lauenburg, bei der Stadtrundfahrt wurde deulich, wie das Hochwasser die Altstadt geschädigt hatte.
Einige Hotels sind zwar wieder geöffnet, doch viele Geschäfte und Restaurants blieben geschlossen, z.T. sind die Häuser auch nicht mehr bewohnbar.
Es wird wohl noch Jahre dauern, bis alle Schäden beseitigt werden können.
Über das, was der "Rufer", eine Symbolfigur am Dampferanlegerplatz den vorbeifahren Schiffen zuruft, kann nur spekuliert werden, es könnte ein Gruß sein.
Das Künstlerhaus, eine internationale Stipendiatenstätte für Kunst und Literatur des Landes Schlesweg-Holstein ist wieder aufgebaut und geöffnet. Durch
die Elbüberflutung ist die Uferpromenade schwer begehbar, über eine Treppe erreicht man den oberen Teil der Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten wie die
Maria-Magdalenen-Kirche und das Schloß.
Gegen Mittag ging es weiter über den Elbe-Seiten-Kanal in Richtung Schiffshebewerk Scharnebeck, da Dönitz und Havelberg nicht angelaufen werden konnten.
Hier stiegen die Gäste aus, die eine Busfahrt zu den Rundlingsdörfern gebucht hatten. Der nächste Stopp war in Burg, von hier aus fuhr ein weiterer Bus nach
Brandenburg, hier wandelten wir auf den Spuren von mehr als 1000 Jahre Geschichte. Brandenburg an der Havel bietet nicht nur einen, sondern gleich drei
historische Stadtkerne - Altstadt - Neustadt - Dominsel. Durch die knapp bemessene Zeit mußten die Sehenswürdigkeiten mit dem Bus abgefahren werden, um
möglichst viel zu sehen.
Die Gruppe zu den Rundlingsdörfern besuchte zunächst den kleinen Rundling "Kleine Heide" und den größten der Wendländischen Rundlingsdörfer -. Setemin mit
seinem besonders großem Dorfplatz und den im Halbrund liegenden denkmalsgeschützten Vierständerhäusern. Das Dorf wurde bereits im Jahr 1352 erstmals erwähnt,
aufgrund des Marktes war Satemin seit 1660 von großer Bedeutung. 1850 vernichtete ein verheerender Brand den Ort bis auf die Kirche, später wurde alles
wieder aufgebaut, die Spruchbalken an den Häusern beklagen stets die Feuersbrunst.
In "Lübeln", dem nächsten Ziel befindet sich ein touristisches Aushängeschild mit dem Dorfplatz, der von 12 Höfen umrundet wird. Dort sind Cafés und
das erste deutsche Kartoffelhotel und das Rundlingsmuseum in dem als Schwerpunkt auf dem bäuerlichen Leben liegt, mit allen Facetten.
Der Abend an Bord stand unter dem Motto "Piraten-Abend", die Besatzung hat sich sehr bemüht, jeden Tag ein anderes Thema aufzugreifen.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Potsdam, der Landeshauptstadt Brandenburg. Man kan Potsdam als Gesamtkunstwerk betrachten, die historische Innenstadt mit
den sehr schönen Gärten gehören zu großen Teilen zum Weltkulturerbe der Unesco. Im Rahmen des Ausfluges wurde auch der Park Sanssouci, das Schloß Cecilienhof
und das Marmorpalais besichtigt. Von dort hatte man einen wunderschönen Blick über den Heiligenesee zur Berliner Vorstadt. Ende des 19. Jahrhunderts
siedelten sich hier wohlhabende Berliner an, später kamen dann Leinwandstars der nahegelegenen Ufa-Studios hinzu. Der Stadtkern ist sehenswert, bei Einheimischen
und auch bei Touristen ist das "Holländische Viertel" gleichermaßen beliebt. Es besteht aus 134 roten Holländerhäusern, die 1732 im Auftrag des Soldatenkönigs
gebaut wurden. Ursprünglich war geplant, diese nur an Holländer zu vergeben, es scheiterte aber an der geringen Anzahl von Einwanderern, von denen viele
wieder nach Holland zurück gingen.
Der nächste Tag begann mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin, dann eine 1 1/2 stündige Schifffahrt auf der Spree, ein sehr schönes Erlebnis. Nach dem Mittagsbuffet
an Bord startete die Fahrt zum Besuch des Reichstages, da in der Sommerpause keine Politiker anwesend waren, hatten wir eine sehr gute Führung.
Am Abend Kapitäns-Abschies-Cocktail im Restaurant und dann Gala-Abendessen. Am nächsten Vormittag Heimreise.
Facit: Trotz schlechter Wetterverhältnisse und dem ungünstigen Wasserstand der Elbe, wodurch viele Häfen  nicht angelaufen werden konnten, eine schöne
und abwechselunsreiche Abenteuerreise.

 

Bettina Hornhues MdB

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