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SPD und CDU fordern Zulage für Notfallsanitäter im Rettungsdienst

Von: Thorsten Raschen

Die Bremerhavener SPD-Fraktion und die CDU-Fraktion fordern eine Zulage für die als Notfallsanitäter eingesetzten Beamten der Berufsfeuerwehr. Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst sind bundesweit ansteigend. Die Belastungen für die Rettungsdienstkräfte nehmen stetig zu. In Bremerhaven wird die Notfallrettung alleine durch die Feuerwehrbeamten der Berufsfeuerwehr sichergestellt.

 

Allein in 2016 rückten die Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr zu über 20.500 Einsätzen in Bremerhaven aus.

 

Der gestiegenen Verantwortung des Personals im Rettungsdienst wurde 2014 durch das Notfallsanitätergesetz Rechnung getragen. Die neue 3-jährige Ausbildung richtet sich nach bundeseinheitlichen Kriterien und löst die bisherige 2-jährige Ausbildung zum Rettungsassistenten ab. Der Notfallsanitäter erhält eine erheblich erweiterte Ausbildung im Bereich der Medizin, damit er für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen in der Notfallrettung besser vorbereitet ist.

 

"Die steigende Belastung im Rettungsdienst und die hochwertige neue Ausbildung muss honoriert werden", so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Kirschstein-Klingner.

 

"Die Einführung einer Zulage für diesen lebensrettenden Beruf mit der hohen Verantwortung ist längst überfällig", ergänzt Thorsten Raschen die Begründung für die Notwendigkeit einer Zulage.

 

Kirschstein-Klingner und Raschen sehen eine aktuelle Umsetzungsmöglichkeit, da der Bremer Senat voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein Gesetz zur Änderung besoldungsrechtlicher Vorschriften erarbeitet. In diesem Gesetz sollen unter anderem Zulagen für besonders belastende Dienste im Polizeiverzug erhöht werden.

 

"Ich begrüße die Initiative der SPD und CDU-Fraktion in Bremerhaven. Dies ist der richtige Zeitpunkt auch für die Einführung der Zulage für die Notfallsanitäter", so Stadtrat Jörn Hoffmann, der Dezernent der Feuerwehr. "Ich fordere die Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneten dazu auf, sich im Senat vehement für die besonderen Belastungen im Rettungsdienst einzusetzen, sendet Hoffmann ein Signal an die Bürgerschaftsabgeordneten.



Bettina Hornhues MdB

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